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| Ergebnisticker Sport | 27.03.2012 |
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SportGolf: Auftakt der Majors – Bricht Martin Kaymer seine schwarze Serie?
Während Bernhard Langer, der inzwischen in der Champions Tour an den Abschlag geht, als bisher einziger deutscher den Auftakt der Major-Serie gewinnen konnte, steht das Turnier in Augusta für den einmal mehr im Fokus stehenden Martin Kaymer bisher unter keinem guten Stern. Bei seinen vier bisherigen Teilnahmen scheiterte er dort jedes Mal am Cut*. Angesichts der Tatsache, dass er bei seinen übrigen zwölf Majors-Teilnahmen insgesamt lediglich dreimal den Sprung in die zweite Turnierhälfte verpasste, kann man im Falle des viermaligen Scheiterns beim Masters in Augusta durchaus von einer schwarzen Serie sprechen. Die Motivation des Düsseldorfers dürfte also besonders hoch sein. Als ehrgeiziger Golf Pro möchte er diese Karrierelücke natürlich füllen. Doch wie schätzt die deutsche Bevölkerung die Chancen des zehnmaligen European Tour Turniersiegers ein? Im Rahmen des SID SportMonitors bat promit 1.202 Personen aus dem Bundesgebiet um ihre Einschätzung, ob Kaymer bei seinem fünften Anlauf in Augusta erstmals den Cut schafft.
Im Hinblick auf das sportliche Abschneiden des krisengebeutelten US-Golfers Tiger Woods zeigt sich eine noch klarere Tendenz: Auf die Frage, ob der als einer der erfolgreichsten Spieler der Golfgeschichte geltende, viermalige Masters-Sieger Woods in Augusta nun seinen fünften Triumph feiern wird, verneinen drei Viertel (76,8%) der Befragten, die dazu ihre Meinung geäußert haben (Abb. 1.2). Die übrigen 23,2% trauen Woods dagegen ein Rückkehr zu alter Stärke und somit den Sieg beim Masters zu. * Gemäß des Spielmodus der Majors wird nach dem zweiten Turniertag, d. h. nach der Hälfte der vier zu spielenden Runden, ein Schnitt vollzogen. Nach diesem sog. ‚Cut‘ dürfen nur die Spieler mit den besseren Ergebnissen in die zweite Hälfte des Turniers eingreifen und in den beiden entscheidenden Endrunden um den Sieg spielen.“ Biathlon: „Servus Lena“ oder der Abschied in eine ungewisse Zukunft
Was beispielsweise am beschwerlichen Weg der Skispringer nach dem Ende der Erfolgsära Hannawald/Schmitt zu beobachten war, ist nun für die deutsche Biathlonszene zu befürchten: Bleiben die sportlichen Erfolge aus, dann leidet irgendwann auch das öffentliche Interesse und die gesamte Sportart muss um ihre Popularität kämpfen. Inwiefern der Rücktritt einer zweifachen Olympiasiegerin und zwölffachen Weltmeisterin zu kompensieren ist, bleibt abzuwarten. Um jedoch ein Gefühl für das künftige Biathloninteresse innerhalb der deutschen Bevölkerung zu bekommen, befragte promit 1.202 Personen ab 14 Jahren im gesamten Bundesgebiet. Was sich bei einer ähnlichen Abfrage im Dezember kurz nach der Bekanntgabe vom Neuners Rücktrittsplänen bereits angekündigt hatte, wurde in der aktuellen Welle des SID SportMonitors nochmals bestätigt: Ohne Magdalena Neuner verliert der deutsche Biathlonsport einen beträchtlichen Teil seiner Zugkraft. Lediglich 42,5% der Befragten geben an, sich künftig noch für Biathlon zu interessieren; für 17,3% hat die Sportart gar komplett ihren Reiz verloren. Ein großer Teil (40,4%) der Interviewten ist sich seines künftigen Interesses noch nicht sicher. Auch wenn die Einstufung des eigenen Interesses kurz nach dem Rücktritt Neuners noch von der Allgegenwärtigkeit der sympathischen Oberbayerin geprägt sind, so lässt dennoch konstatieren, dass der deutsche Biathlon durch den Rücktritt seiner Vorzeigeathletin vor einer ungewissen Zukunft steht. Wie sich die Popularität der äußerst beliebten Wintersportart hierzulande tatsächlich entwickeln wird, zeigt sich spätestens im Herbst, wenn der Weltcup der Internationalen Biathlon-Union (IBU) in seine nächste Runde geht. Bayern München: In der Liga auf Distanz, in der Champions League ganz oben?
Der Adressat der Münchener Verunsicherungsversuche ist wie bereits im Vorjahr der Spitzenreiter aus Dortmund. In Nachgang des Zoffs zwischen den Dortmundern und der Spielvereinigung Greuther Fürth im Anschluss an das hitzige Pokalhalbfinale bezeichnete Bayern-Manager Christian Nerlinger das Dortmunder Verhalten zynisch als „hochsympathisch“. Prompt stieg BVB-Trainer Jürgen Klopp in das Verbalduell mit ein und entgegnete, er würde sich gerne in den Hörsaal setzen, sollte Nerlinger ein Seminar zum Thema „Wie komme ich sympathisch rüber“ anbieten. An Spannung mangelt es im Meisterschaftsrennen also nicht! Sollte es für den Verein aus der bayrischen Landeshauptstadt jedoch erneut nichts werden mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft, dann besteht zumindest noch die Möglichkeit, das Endspiel um die UEFA Champions League im heimischen Stadion vor eigenem Publikum zu bestreiten. Eine solche Chance ist für einen Bundesligaverein als einmalig zu bezeichnen. Entsprechend motiviert gehen die Bayern in dieser Mission zu Werke und haben zuletzt den FC Basel im Champions League-Achtelfinale mit 7:0 überrollt. Doch ob dieses historische Ergebnis eher ein Ausrutscher oder ein verlässlicher Indikator für die aktuelle Form der Münchner ist, bleibt abzuwarten. Zumindest in der deutschen Bevölkerung herrscht in dieser Hinsicht Zuversicht. Auf die Frage nach dem diesjährigen Gewinner der Champions League tippt jeder Fünfte (18,2%) auf den FC Bayern München. Damit liegt der Verein gleichauf mit dem Traditionsklub des deutschen Nationalspieler Mezu Özil, auf dessen Verein Real Madrid 18,3% der Befragten setzen. Ganz vorne in der Gunst der deutschen Bevölkerung liegt jedoch das Starensemble des FC Barcelona rund um den amtierenden Weltfußballer Lionel Messi. Jeder Dritte (34,5%) geht davon aus, dass sich die Katalanen im Endspiel am 19. Mai durchsetzen und ihren Titel als erster Club in der Geschichte der Champions League verteidigen werden. Mit 3,1% der Nennungen abgeschlagen auf dem vierten Rang landet der AC Mailand aus der Serie A. Ob die Münchner indessen das Vertrauen der deutschen Bevölkerung zurückzahlen können und den nächsten Schritt in Richtung des Endspiels in der heimischen Allianz Arena gehen werden, zeigt sich zunächst im Duell mit dem französischen Verein Olympique Marseille. Denn im Viertelfinale führt der Weg pikanterweise just über den Club, an dem Ligakonkurrent Borussia Dortmund in der Gruppenphase der Champions League mit 0:3 und 2:3 gescheitert ist. Das Hinspiel findet am morgigen Mittwoch in der französischen Hafenstadt statt, bevor die Münchner ihren Viertelfinalgegner eine Woche später zum Rückspiel vor heimischem Publikum empfangen. |
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